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Testament bei gütergemeinschaft
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Der Nachlass besteht beim Güterstand der Gütergemeinschaft aus der Hälfte des Gesamtguts, aus dem Vorbehaltsgut und aus dem Sondergut des Erblassers. Der Erbteil des überlebenden Ehegatten richtet sich nach den allgemeinen Vorschriften.
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Liegt kein Testament oder Erbvertrag seitens des verstorbenen Ehegatten vor, dann ist die Erbfolge bei Gütergemeinschaft folgendermaßen geregelt: Der Ehepartner erbt ein Viertel des Nachlasses, wenn Verwandte erster Ordnung, also Kinder, Enkel oder Urenkel des Verstorbenen, vorhanden sind.
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Bei der Gütergemeinschaft erbt der Ehegatte nach dem Gesetz ein Viertel. Bei der der fortgesetzten Gütergemeinschaft erbt er nichts.
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Die Auswirkungen der Gütergemeinschaft auf die Aufteilung des Vermögens beim Tod eines Ehegatten können nicht verallgemeinert werden, da sie davon abhängen, ob ein Testament oder ein Erbvertrag errichtet wurde.
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